Drei Fragen an Christoph von Preysing
Warum der CSU-Kandidat für klare Schwerpunkte im Tegernseer Tal plädiert – zwischen Tradition, Luxus und Leitplanken. Und was das alles mit Fisch, Fitness und Instagram zu tun hat
Von: Redaktion | Veröffentlicht am 04. Februar 2026

Du kandidierst für die CSU und und setzt dich unter anderem für einen anderen oder einen besseren Tourismus ein. Was konkret stellst du dir denn darunter vor?
Generell sehe ich schon die Frage, worauf wir uns eigentlich fokussieren wollen. Nicht alles gleichzeitig bewerben – vom Campingtouristen bis zum Luxustouristen –, sondern klare Schwerpunkte setzen. Zum Beispiel auf Familien, auf den gehobenen Tourismus, aber auch auf Sporttouristen.
Es geht darum, nicht immer alles zu wollen: vom Feinkostladen bis zur Bauernbrotzeit. Sondern irgendwann zu sagen: Was wollen wir eigentlich im Tegernseer Tal? Wenn wir alles bewerben, dürfen wir uns am Ende auch nicht wundern, wenn zu viele Touristen kommen.
Ich plädiere deshalb für einen hochwertigeren Tourismus statt für Massentourismus. Und: ich würde gerne für unseren Tourismus mehr international werben, um mehr Gäste aus dem Ausland zu bekommen! Benelux, London, USA, Schweiz.
Du hat eine traditionelle Seite, fischt, bist regional verankert, läufst auf den Berg, bist naturverbunden, auf der anderen Seite schillert das Bistro mit hohem Champagnerflaschenumsatz. Ist das ein bewusster Kontrast und wie hat sich das ergeben?
Ich sehe das gar nicht als großen Kontrast. In ein Bistro kann man auch für relativ wenig Geld gehen, Spaß haben, einen Steckerlfisch essen und ein Bier trinken. Es ist ja nicht so, dass man dort zwingend Champagner trinken muss.
Diese Mischung gab es am Tegernsee schon immer. Die haben wir nicht erfunden. Schon seit Jahrzehnten – ich würde sagen seit über hundert Jahren – gibt es hier den Kontrast zwischen Brauchtum, Tradition und einem gewissen Luxus.
Durch Instagram und soziale Medien ist das heute sichtbarer geworden. Die Bilder sind präsenter, die Gegensätze fallen stärker auf. Aber im Kern war diese Mischung auch früher schon da.
Wichtigste Frage, die natürlich alle unsere Leserinnen und Leser besonders interessiert. Wie läuft es denn mit dem Speck-weg-Training?
Ja, läuft gut – und ich bin tatsächlich sehr zufrieden. Vor drei Jahren hatte ich noch 119,7 Kilo, und seitdem ist einiges passiert. Das Speck-weg-Training zeigt Wirkung.
Und: Das lässt sich ganz gut verpacken – unter dem Fisch quasi. 🐟