Drei Fragen an Franzi Gierth

Von: Redaktion | Veröffentlicht am 21. November 2025

Franzi vor dem Baum ihrer Großmutter, die das Hotel geführt hat. Im Hintergrund ein paar Hundespielsachen. Foto: Julia Jäckel


Du hast letztes Jahr erstmals die Hundemesse in Bad Wiessee organisiert. Was war der Auslöser – und was war dieses Jahr besonders?

Die erste Hundemesse im Februar dieses Jahres und die Nachfrage nach einer 2. Messe war so groß, dass die zweite gleich wieder geplant wurde.


Du führst das einzige Hundehotel im Tal. Ein Familienbetrieb mit langer Geschichte. Wie kam es dazu?

Ich habe bemerkt, dass es hier in der Region keinen richtigen Treffpunkt für die Hundecommunity gibt. So kam die Idee, diese auf der Hundemesse zu vernetzen. Auf der Messe entstanden tolle Kontakte. Eine Fotografin fotografierte zum Beispiel ehrenamtlich die Rettungshundestaffel und erhielt hier sogar einen Fotopreis.

In unserem Hotel war schon immer jeder willkommen und somit auch die Vierbeiner. Durch das neue Konzept wuchs die Nachfrage nach einem entspannten Urlaub mit Hund.

Mittlerweile richten wir unseren Fokus auf den Urlauber mit Hund.


Gemeinsam mit anderen jungen Gastgebern aus dem Tal hast du einen neuen Hotelier-Verein gegründet. Warum jetzt – und welche Themen wollt ihr damit endlich selbst in die Hand nehmen?

Viele von uns übernehmen gerade Betriebe und haben die Möglichkeit, sich selbst zu positionieren.

Der Verein heißt: GALT – „Gastgeber aus Leidenschaft Tegernsee“. Wir wollen aktiv werden, bei Veranstaltungen mitwirken um sie mehr zu beleben. Suchen nach Personallösungen bzw. Anreizen am Tegernsee zu arbeiten. Und der Austausch unter Kollegen bereichert und tut gut.