Drei Fragen an Laura Jung

Laura Jung dreht ihren ersten Kinofilm am Tegernsee – eine romantische Weihnachtskomödie, entstanden mitten im Tegernseer Tal. Im Interview spricht sie über die Idee hinter dem Film, die Schwierigkeiten Unterstützer zu finden und die Dreharbeiten vor Ort.

Von: Julia Jäckel | Veröffentlicht am 20. März 2026 im Newsletter| In eigener Sache

Auch die Seestraße war stellenweise für die Liebesproduktion gesperrt. Foto: Felix Faulstich

Worum geht es in deinem ersten Kinofilm – und warum musstest du ihn machen?

Es ist eine romantisch-kitschige Weihnachtskomödie namens Liebe(r) spät als nie.
Nach fünf Jahren in New York kehrt die Künstlerin Lina zu Weihnachten in ihre Heimat zurück, um in einem verschneiten Chalet ihre alten Freunde wiederzusehen – und steht plötzlich ihrem ersten großen Schwarm Noah gegenüber. Zwischen Glühwein, Kaminfeuer und alten Gefühlen muss sie entscheiden, ob es für die Liebe wirklich zu spät sein kann.

Ich habe Fanny Ulman, die Autorin und Hauptdarstellerin, im August 2025 getroffen, und wir haben uns auf Anhieb im Romcom-Genre verloren. Ich hatte große Lust auf Weihnachtskitsch und einen echten Feel-Good-Film.

Ihr habt bis letzte Woche noch gedreht – wann geht der Film in die Post? Wann können wir realistisch mit dem Kinostart rechnen?

Realistisch ist das so eine Sache – ich würde sagen, wir sind optimistisch und hängen uns richtig rein. Dann wäre ein Kinostart für Weihnachten 2026 denkbar.

Wir haben aber noch einen zweiten Drehblock in den Pfingstferien. Erst danach kann der Film final in die Postproduktion.

Ihr habt am Tegernsee gedreht: Was hat dieser Ort eurer Geschichte gegeben – und was vielleicht auch nicht?

Das ursprüngliche Drehbuch war im Allgäu angesetzt. Bei Chalet, Weihnachtsmarkt und verschneiten Bergen habe ich sofort an unsere wunderschöne Heimat gedacht und wollte die Geschichte unbedingt am Tegernsee umsetzen.

Ich hatte auf etwas mehr öffentliche Unterstützung gehofft – so ein Kinofilm am Tegernsee ist ja etwas ziemlich Cooles. Gleichzeitig hatten wir großartige Locations und Komparsen, die den Film toll unterstützt haben.

Zum Beispiel konnten wir fast zwei Wochen im Chalet des Hotels Wilhelmy in Bad Wiessee drehen – das hat genau den gemütlichen Weihnachts-Charme geschaffen, den wir erreichen wollten.

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