Drei Fragen an Anna Höß, Leiterin vhs Zentrum im Tegernseer Tal
Die Volkshochschule versucht gerade, ihr Image zu verändern: moderner, offener, für alle Generationen. Im Gespräch erklärt Anna Höß, Leiterin des vhs-Zentrums im Tegernseer Tal, warum das Programm das ganze Jahr über interessant ist.
Von: Redaktion | Veröffentlicht am 12. März 2026

TW: Was ist für Sie das Besondere an der Volkshochschule?
Anna Höß: Dass man mit so vielen Leuten in Kontakt kommt. Unser Programm ist wirklich für alle – von klein bis groß und quer durch alle Bevölkerungsschichten. Und einfach zu sehen, wenn hier das Haus voll ist: Italienischkurs, Kinderkurse, Bastelkurse, Pilates am Abend und vielleicht noch ein Motorsägenführerschein.
TW: Viele denken bei der vhs noch an ein klassisches Semesterprogramm. Hat sich das verändert?
Das bewegt sich gerade von den zwei Semestern eher in Richtung Dauerprogramm. Natürlich erscheinen weiterhin zwei Programmhefte im Jahr – eines im Januar und eines nach den Sommerferien. Aber es lohnt sich immer auf die Website zu schauen, weil laufend neue Kurse geplant werden.
TW: Sie leiten die vhs seit knapp drei Jahren. Was ist Ihnen besonders wichtig?
Wir wollen das angestaubte Image, das die vhs manchmal noch hat, ein bisschen jünger und moderner machen. Viele haben noch dieses Bild: Die Oma geht zum Stricken, der Opa zum Italienischkurs. Aber wir wollen zeigen, dass die vhs tolle Angebote hat – niedrigschwellig, vergleichsweise günstig und für alle Generationen.
Das vhs Zentrum im Tegernseer Tal gehört wir die drei Zentren in Hausham, Miesbach und Holzkirchen zur vhs Oberland.
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