Drei Fragen an Tatjana Blaske
Totgesagte leben länger – zumindest, wenn es nach Tatjana Blaske geht. Die stellvertretende Kreisvorsitzende der FDP im Landkreis Miesbach und stellvertretende Ortsvorsitzende der FDP Miesbach glaubt trotz schwacher Wahlergebnisse an eine politische Erneuerung ihrer Partei und fordert zum Beispiel digitale Kreistagssitzungen.
Von: Redaktion | Veröffentlicht am 4. März 2026

Wie tot ist die FDP wirklich?
Totgesagte leben länger. Unsere Partei steht vor Herausforderungen, ja – aber wir arbeiten in Gemeinden, Parlamenten und an konkreten Lösungen. Wer uns abschreibt, unterschätzt die Kraft politischer Erneuerung.
Die FDP ist durch die letzten Ergebnisse der Bundes- und Landtagswahlen geschwächt und hat durch gesunkene Präsenz in den Berichterstattungen und der Wahrnehmung deutliche Einbußen hinzunehmen, ist aber an ihrer Basis mit viel Energie und Überzeugung von den liberalen Werten aktiv.
Was hoffst du zu erreichen?
Politik verfolgt nicht Selbstzweck oder Schlagzeilen, sondern konkrete Verbesserungen im Alltag der Menschen. Wir wollen Probleme lösen, Chancen schaffen und Verantwortung übernehmen. Gemeinsam stark, gemeinsam handeln und die Zukunft gestalten.
Ich stehe für eine moderne Politik, generationsübergreifend, menschlich und ehrlich.
Erstes Ding, das du im neuen Amt umsetzt?
Unser erster Schritt muss sein, aufeinander zuzugehen und zwar fraktionsübergreifend. Die Menschen in unserem Landkreis erwarten zu Recht, dass wir Verantwortung übernehmen – gemeinsam. Sie interessieren sich nicht für parteipolitische Grenzen, sondern für Lösungen, die ihren Alltag verbessern.
Im Sinne einer modernen, offenen und bürgerfreundlichen Verwaltung fordere ich die Einführung einer digitalen Zuschaltmöglichkeit für die Kreistagssitzungen. Diese Forderung wurde bereits von unserer FDP-Fraktion im Kreistag auf den Weg gebracht.
Deshalb verfügt der neue Anbau des Landratsamts bereits über die notwendige technische Ausstattung und es sollte eine digitale Teilnahme ohne großen zusätzlichen Aufwand realisierbar sein.
Eine solche Lösung würde die politische Teilhabe im Landkreis erheblich verbessern und mehr Menschen ermöglichen, die Arbeit des Kreistags aktiv zu verfolgen.
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